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Aktuelle Meldungen

Seit zehn Jahren reparieren 13 ehrenamtliche Tüftler im Repaircafé an der Leipziger Straße defekte Elektrogeräte – mit großem Erfolg. Aus einem kleinen Raum entwickelte sich eine gut organisierte Werkstatt mit Terminvergabesystem. Insgesamt wurden 5.635 Geräte abgegeben, davon über 4.600 erfolgreich repariert, was einer Erfolgsquote von mehr als 80 Prozent entspricht. Die Arbeit erfolgt auf Spendenbasis, Ersatzteile zahlen die Kunden selbst. Besonders häufig landen Unterhaltungs- und Küchengeräte wie Radios, Plattenspieler, Toaster oder Kaffeemaschinen auf den Werkbänken.

„Es gab einen Tag, da standen die Kunden bis auf die Straße“, sagte Wolfgang Matschek, Leiter der Reparaturinitiative

Getragen wird das Projekt von der Freude am Reparieren, dem Lernen und der Gemeinschaft. Viele Teammitglieder sind erfahrene Hobbyschrauber, einige ausgebildete Fachkräfte. Große Haushaltsgeräte werden aus logistischen Gründen nicht mehr angenommen, dafür gibt es immer wieder kuriose Fälle – etwa ausgefallene Weihnachtsdekoration. Das Repaircafé versteht sich nicht als Konkurrenz zu professionellen Reparaturbetrieben, sondern als Ergänzung, vor allem für alte oder wirtschaftlich nicht mehr rentable Geräte. Für ihr Engagement wurde das Team mehrfach ausgezeichnet und finanziert sich durch Preisgelder, Spenden und Sponsoren.

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Das Bundesverbraucherschutzministerium hat einen Gesetzentwurf für ein neues Recht auf Reparatur vorgelegt. Damit wird die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur eingeleitet. 
Das Recht auf Reparatur soll ab dem Inkrafttreten des Gesetzes für bestimmte Produkte gelten, auch wenn sie schon vor dem Inkrafttreten gekauft wurden. Die betroffenen Produkte sind gesetzlich geregelt. Die Änderungen zur Reparierbarkeit und zur Verlängerung der Gewährleistungsfrist sollen erst für Produkte gelten, die ab dem 31. Juli 2026 gekauft werden.

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Die europäische Woche der Abfallvermeidung nimmt in diesem Jahr das Thema Elektro- und Elektronikgeräte in den Fokus. Die Kampagne findet zwischen dem 22. und dem 30. November 2025 statt. Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen: Elektroschrott vermeiden!“ beteiligen sich europaweit Tausende Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Industrie, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft, um mit eigenen inspirierenden Aktionen zur Abfallvermeidung für mehr Wertschätzung und Ressourcenschutz zu sensibilisieren.

Eine Aktionskarte auf der Website www.wochederabfallvermeidung.de zeigt alle Aktionen und Projekte, die in Deutschland zur Woche der Abfallvermeidung durchgeführt werden. Die Aktivitäten für Deutschland koordiniert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), sie werden vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert und vom Umweltbundesamt (UBA) begleitet.

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KONTAKT

Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt

Referat Kreislaufwirtschaft, Chemikaliensicherheit und allgemeiner Gesundheitsschutz

Leipziger Str. 58
39112 Magdeburg
E-Mail.: reparaturatlas@lau.mwu.sachsen-anhalt.de